<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>fallen/legen &#187; betrachtend</title>
	<atom:link href="http://fallen-legen.de/category/betrachtend/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://fallen-legen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Jun 2010 22:34:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-7/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-7/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[zellensichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1322</guid>
		<description><![CDATA[Diese Woche sind mir ein paar Artikel zum Thema "Teilen"/"Sharing" zugelaufen. <a href="http://russelldavies.typepad.com/planning/2010/06/sharing.html">So hat Russel Davies nicht alles in seinem letzten Vortrag untergebracht was er gerne darin gesehen hätte und hält in seinem Blog ein paar weitere Gedanken zum Thema fest</a>:

<blockquote>So when Napster came along and changed music sharing from a Sharing Goods process to a Sharing Information process we didn't all suddenly develop criminal tendencies. It's just that sharing, which we're inclined to do, suddenly became way more convenient.</blockquote>

Dass mittlerweile auch Andere auf den Geschmack des kosten- und bedingungslosen Teilens gekommen sind ist wiederrum <a href="http://daggle.com/mainstream-media-stole-news-story-credit-1906">das Problem mit dem sich Danny Sullivan an Hand eines seiner Artikel beschäftigt</a>:

<blockquote>On Friday, I broke a tasty story about a woman suing Google, claiming bad directions caused her to get hit by a vehicle. Today, I discover our story is everywhere, often with no attribution. Come along and watch how the mainstream media, which often claims bloggers rip it off, does a little stealing of its own. [...] No one had written about the case before I put my article up. I know. I checked before publishing. There was nothing out there. So what happened next?
</blockquote>

Und Jennifer von <a href="thehyperlocalist.com">thehyperlocalist.com</a> setzt nach und <a href="http://www.thehyperlocalist.com/2010/06/02/the-thought-copier/">präsentiert Tipps die copycats den Magen verderben (sollen)</a>:

<blockquote>That borderline plagiarism sucks to no end, and I don’t like it any more than Sullivan.[...] There’s no foolproof way around it, but the tactics below might force news outlets to acknowledge in some way their original sources.</blockquote>

Bild: (cc) <a href="http://www.flickr.com/photos/pepemichelle/3645215108/sizes/o/#cc_license">mpujals</a>




]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche sind mir ein paar Artikel zum Thema &#8220;Teilen&#8221;/&#8221;Sharing&#8221; zugelaufen. <a href="http://russelldavies.typepad.com/planning/2010/06/sharing.html">So hat Russel Davies nicht alles in seinem letzten Vortrag untergebracht was er gerne darin gesehen hätte und hält in seinem Blog ein paar weitere Gedanken zum Thema fest</a>:</p>
<blockquote><p>So when Napster came along and changed music sharing from a Sharing Goods process to a Sharing Information process we didn&#8217;t all suddenly develop criminal tendencies. It&#8217;s just that sharing, which we&#8217;re inclined to do, suddenly became way more convenient.</p></blockquote>
<p>Dass mittlerweile auch Andere auf den Geschmack des kosten- und bedingungslosen Teilens gekommen sind ist wiederrum <a href="http://daggle.com/mainstream-media-stole-news-story-credit-1906">das Problem mit dem sich Danny Sullivan an Hand eines seiner Artikel beschäftigt</a>:</p>
<blockquote><p>On Friday, I broke a tasty story about a woman suing Google, claiming bad directions caused her to get hit by a vehicle. Today, I discover our story is everywhere, often with no attribution. Come along and watch how the mainstream media, which often claims bloggers rip it off, does a little stealing of its own. [...] No one had written about the case before I put my article up. I know. I checked before publishing. There was nothing out there. So what happened next?
</p></blockquote>
<p>Und Jennifer von <a href="thehyperlocalist.com">thehyperlocalist.com</a> setzt nach und <a href="http://www.thehyperlocalist.com/2010/06/02/the-thought-copier/">präsentiert Tipps die copycats den Magen verderben (sollen)</a>:</p>
<blockquote><p>That borderline plagiarism sucks to no end, and I don’t like it any more than Sullivan.[...] There’s no foolproof way around it, but the tactics below might force news outlets to acknowledge in some way their original sources.</p></blockquote>
<p>Bild: (cc) <a href="http://www.flickr.com/photos/pepemichelle/3645215108/sizes/o/#cc_license">mpujals</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-6/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[betrachtend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1297</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem das letzte Woche mit der Dialektik so gut geklappt hat, versuchen wir das diese Woche auch gleich nochmal, diesmal allerdings nicht am Beispiel "Fussball" sondern "Kirche". Featuring <a href="http://www.mission-gottesreich.de/">Mission Gottesreich</a> und einen gesunden Kontrapunkt zur Islamismusdebatte sowie <a href="http://www.kinderprojekt-arche.de/arche.htm">Die Arche</a> und sinnvollen christlichen Eifer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das letzte Woche mit der Dialektik so gut geklappt hat, versuchen wir das diese Woche auch gleich nochmal, diesmal allerdings nicht am Beispiel &#8220;Fussball&#8221; sondern &#8220;Kirche&#8221;.</p>
<p>Der Blog <a href="http://www.mission-gottesreich.de/">Mission Gottesreich</a> setzt einen gesunden Kontrapunkt zur Islamismusdebatte und dokumentiert ausführlich das Treiben fundamentaler Christen in Deutschland. Darunter auch die evangelikale Missionarsbewegung <a href="http://www.mission-gottesreich.de/index.php/2010/06/wulff-unterstutzt-evangelikale-organisation-prochrist/">ProChrist und ihre Unterstützung durch Christian Wulff</a>:</p>
<blockquote><p>„ProChrist“ wie auch der ACP widersetzten sich der „Verwässerung der biblischen Botschaft“ und würden für “fundamentalistische Standpunkte” eintreten, so Leisegang. “Sie befürworten den Kreationismus, hetzen gegen Homosexualität und lehnen Abtreibungen strikt ab”, schreibt er weiter. Sektenbeauftragte kritisierten demnach auch, dass sich der ACP mehr oder weniger direkt gegen den säkularen Verfassungsstaat ausspreche und bisweilen auch die Nähe zu rechtsextremen Parteien suche.</p></blockquote>
<p>(via <a href="http://chatatkins.blogger.de/stories/1652383/">sargnagelschmiede</a>)</p>
<p>Dass es auch wesentlich sinnvollere und christlichere Betätigungsfelder als die brutalstmögliche Mission im Geiste des Mittelalters gibt zeigt das der Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut gewidmete Projekt &#8220;Die Arche&#8221; des Pastors Bernd Siggelkow:</p>
<blockquote><p>“Die Arche“ hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen.</p></blockquote>
<p>Und tut dies mittlerweile in Hamburg, Berlin, Potsdam, Düsseldorf, Frankfurt und München. Dieser <a href="http://www.stern.de/panorama/2-kinderarmut-lasset-die-kinder-zu-mir-kommen-539489.html">traurige Artikel des stern</a> aus dem Jahr 2005 gibt einen Einblick in die tägliche Arbeit des Projektes:</p>
<blockquote><p>Auch Brian, der Junge, der sonst kreischt und schreit und trillert und seine Mutter mit Nüssen bewirft, wenn sie Besuch hat. Mit Ritalin hat sie versucht, ihn zu bändigen, aber er hat es nicht vertragen; Brian, der erst zufrieden ist, wenn mit ihm mal jemand redet, wenn es um ihn geht. Jetzt ist er ganz ruhig. Die schöne Mandy mit den erschöpften Augen, die zwölf ist und viel vom Bumsen redet und sich dann auf den Schoß einer Mitarbeiterin flüchtet und zusammenkrümmt wie ein kleines Kind.</p></blockquote>
<p>Jeden Sommer, und so auch diesen, organisieren die Archen Sommercamps um auch ihren Schützlingen einen kleinen Ausflug aus dem Alltag zu ermöglichen. Diese Maßenahme ist in diesem Jahr notwendiger denn je, da der Berliner Senat keine Erholungsmaßnahmen für Kinder aus sozialbenachteiligten Familien finanzieren wird. Mit einer (einmaligen) Patenschaft über 55 &#8211; 85 Euro kann man einem Kind diese Freude schenken.</p>
<p><a href="http://www.kinderprojekt-arche.de/arche.htm">Die Arche</a> > Unterstützen Sie uns > Patenschaft</p>
<p>(via <a href="http://www.supertopic.de/">supertopic</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Ball tanzen</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-ball-tanzen/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-ball-tanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 17:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[anderstagesschauen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1285</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-ball-tanzen/" />Featuring diesmal: Fussball - kann man lieben, wie die Messieurs Valin &#038; Inishmore, oder hassen, wie der Don. Klick. </a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zur WM mal eine Ladung Fussballlinks, dann hätten wir das auch schon mal angefeiert. Wen die inneren Reichsparteitage der öffentlich-rechtlichen Phrasendrescher langweilen, der kommt in den Weiten dieses Internetz voll und ganz auf seine Kosten, sei es bei <del datetime="2010-06-15T17:17:56+00:00">fooligan</del> <a href="http://www.spreeblick.com">Spreeblick</a> Frédéric Valin:</p>
<blockquote><p>Bei den Italienern ist es so: Sie können zwar, müssen aber meistens nicht. Italien hat kaum hervorhebenswerte Stärken, sie können (fast) alles. Es ist eine komplette, eine ausgeglichene Mannschaft. In ihren guten Spielen spielen sie nicht ihre Tugenden, ihre Begabungen aus: sondern sie decken schonungslos die Schwächen des Widersachers auf. Und sei diese Schwäche die Schwester des gegnerischen Spielmachers. <a href="http://www.spreeblick.com/2010/06/14/italien-paraguay-11/#more-32880">[Italien-Paraguay]</a></p></blockquote>
<p>oder dem <a href="http://iniwmblog.wordpress.com/">unfassbar <del datetime="2010-06-15T21:28:05+00:00">inkompetenten</del> kompetenzfreien WM-Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Hasenzähnchen spielt nicht mit! Wer nach Ronaldinho Ausschau hält, dürfte enttäuscht werden, denn er wurde nicht nominiert. Damit nimmt er eine ähnliche Entwicklung wie der Spieler mit dem bekanntlich höchsten Trikotspannkraftauslastungswert bei der WM 2006, Ronaldo. Immerhin darf der kleine Racker in einem kleinen Geläuf beim AC Mailand seine Gnadenkarotte fressen und wird ab und an von Silvio Berlusconi mit handwarmen 500-Euro-Scheinen massiert. [<a href="http://iniwmblog.wordpress.com/2010/06/15/brasilien-nordkorea/">Brasilien-Nordkorea</a>]</p></blockquote>
<p>Wer aber mit Fussball so gar nichts anfangen kann, dem sei das zu jeder Lebenslage passende, liebevolle Granteln des <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1648254/">Herrn Alphonso</a> empfohlen:</p>
<blockquote><p>Irgendwo weiss ich, dass das Pack auch Menschen sind, und ab und an auch was anderes macht, als vom Dudeldreck einfach weiter zum Ballabschaum zu kriechen. Aber wenn ich einem Auswurf von einem Tröter oder Huper sein Gerät durch den Dickdarm hämmerte, hiesse das noch lange nicht, dass ich mich anderweitig auf meine Dantelektüre berufen könnte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-ball-tanzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-5/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-5/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 23:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[anderstagesschauen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1279</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-5/ ">Mit dem Spiegelfechter, dem lawblog und dispora - dem Vorfall vor Palästina, einer Open-Source-Facebookalternative und der fast schon rituellen Einschränkung weiterer Bürgerrechte.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2832/tote-einen-turken-und-dann-ruh-dich-aus">Uri Avnery fühlt sich auf spiegelfechter an den &#8216;Exodus&#8217;-Vorfall erinnert</a>, denn bereits vor über 60 Jahren erstürmten Soldaten vor der Küste Palestinas ein Schiff: Die &#8220;Exodus 1947&#8243;, ein Schiff mit Holocaustüberlebenden an Bord, welche auf dem Weg nach Palestina eine britische Seeblockade durchbrechen wollten:</p>
<blockquote><p>Da gibt es natürlich große Unterschiede. Damals waren die Passagiere Holocaustüberlebende, dieses Mal waren es Friedensaktivisten aus aller Welt. Aber damals wie heute sah die Welt, wie schwer bewaffnete Soldaten unbewaffnete Passagiere brutal angriffen, die mit allem, was sie in die Hände bekommen konnten – mit Stöcken und bloßen Händen – sich wehrten. Damals wie jetzt ereignete es sich auf hoher See – damals 40 km von der Küste entfernt, jetzt 65 km. </p></blockquote>
<p><a href="http://www.joindiaspora.com/project.html">Die Jungs von diaspora programmieren eine dezentrale Open-Source-Alternative zur Datenkrake facebook</a>:</p>
<blockquote><p>We are 140-character ideas. We are the pictures of your cat. We are blog posts about the economy. We are the collective knowledge that is Wikipedia. The internet is a canvas – of which, we paint broad and fine strokes of our lives with. It is a forward extension of our physical lives; a meta-self comprised of ones and zeros. We are all that is digital: If we weren’t, the internet wouldn’t either.</p></blockquote>
<p>Und <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/06/eine-schublade-fur-jeden-von-uns/">Udo Vetter vom law blog weist dezent darauf hin, dass der große Bruder gerade legale Realität geworden ist</a>:</p>
<blockquote><p>Der Bundesrat winkte die Verordnung durch – zu groß dürfte die Sorge gewesen sein, das Public Viewing könne zum Bürgerkrieg mutieren. Ob den Verantwortlichen aber wirklich klar war, was sie verabschiedet haben? Ich bezweifle es. Es geht nämlich keineswegs nur darum, die bereits bekannten Dateien (Gewalttäter Sport, Gewalttäter links und rechts, Anti-Terror-Datei) zu legalisieren. Vielmehr ist die die Regelung (PDF) ein Blankoscheck für die Einrichtung von Dateien zu praktisch jeder Thematik. Es gibt künftig eine Schublade für jeden von uns. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/06/montags-um-den-blog-wandern-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Anfänge der Weltwirtschaftkrise 1857-1859 2007-2015</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/06/die-anfange-der-weltwirtschaftkrise-1857-1859-2007-2015/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/06/die-anfange-der-weltwirtschaftkrise-1857-1859-2007-2015/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 16:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[anderstagesschauen]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1240</guid>
		<description><![CDATA[Eine kleine Retrospektive auf die absolut unvorhersehbare und überraschende Wirtschaftskrise, welche den Euroraum gerade ganz besonders beutelt. Mit besten Grüßen von den Kollegen aus dem Historicum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://www.fallen-legen.de/_fl2/wp-content/uploads/2010/06/G_Finanzkrise_1.jpg" alt="" /><br />
<em>Bankrun auf die &#8220;Seamen&#8217;s Savings&#8217; Bank&#8221; während der Krise von 1857. Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:1857_panic.jpeg&amp;filetimestamp=20081024095248">wikipedia </a>, anonymer Künstler, Veröffentlichung 31. Oktober 1857, gemeinfrei</em></p>
<p>Wir schreiben das Jahr <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">1857</del> 2007, an den Börsen herrscht Goldgräberstimmung, die Wirtschaft in <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Übersee</del> weltweit wächst mit schier unglaublichen Raten. Täglich tun sich neue Investitionsmöglichkeiten für das in mächtigen Strömen auf den Markt drängende Kapital auf. Vor allem in den USA wird massiv auf immer weiter steigende Kurse bei <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Land und Eisenbahnaktien</del> Immobilenpreise gesetzt –ein Spiel, bei dem sich auch <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">britische</del> europäische Banken und Investoren im großen Stil beteiligen.<br />
Das kommende Desaster kündigt sich nur leise an. Und so kommt niemand auf die Idee, bereits bei stagnierenden oder leicht fallenden Kursen von einer Krise zu sprechen, man ist die Jahre zuvor schließlich kräftig gewachsen, wie soll da ein wenig Stagnation gleich eine Krise auslösen. Dann folgt der Donnerschlag: Die angesehene Bank <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Ohio Life Insurance and Trust Company</del> Lehman Brothers, die extrem auf Wachstum gesetzt hat ist plötzlich zahlungsunfähig. Panik greift um sich und in New York geraten immer mehr Banken in Schwierigkeiten. Das macht sich auch auf der anderen Seite des Atlantiks bemerkbar. In Großbritannien brechen die ersten Firmen zusammen, während besorgte Kunden die Schalter der  <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Western Bank of Scotland</del> Northern Rock stürmen. Um einem Liquiditätsengpass vorzubeugen, wirft die <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Bank of England</del> Europäische Zentral Bank ungedeckte Geldnoten auf den Markt. Die Aktienmärkte fallen ins Bodenlose – egal ob in <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Paris, Wien oder Stockholm</del> London, Frankfurt oder Moskau. Besonders hart trifft es die ehemaligen Börsenlieblinge, so fällt innerhalb kurzer Zeit der Aktienkurs der <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Eisenbahngesellschaft Michigan-Southern von 87$ auf 17$ </del>Großbank JP Morgan von 53$ auf 15$. Auch <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Hamburg</del> Deutschland ist schwer betroffen, der Außenhandel bricht in Jahresfrist um <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">26%</del> 28% ein. Große Kreditinstitute stehen vor der Pleite, das Vertrauen der Märkte ist gestört, Kredite sind nicht zu bekommen. Bald setzt eine, bisweilen sehr polemisch geführte, Diskussion über Staatshilfen ein. Massiv fordern diejenigen, die zuvor <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">an spekulativen Krediten verdient haben</del> nur das Beste für den gemeinen Sparer wollten, ein Eingreifen <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">der Stadt</del> des Staates. <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">Diese</del> Dieser reagiert schließlich und stützt trotz massiver Proteste die sogenannten <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">„Eckhäuser“</del> „systemrelevanten Unternehmen“.<br />
Zwar beruhigten sich die Märkte nach diesen Maßnahmen langsam, allerdings <span style="text-decoration: line-through;">geriet </span><del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00"><span style="text-decoration: line-through;">d</span>ie amerikanische Regierung</del> gerieten einige Regierungen der Eurozone auf Grund der massiven Belastungen zur Stützung dieser  <del datetime="2010-06-02T13:40:09+00:00">„Eckhäuser“ </del>„systemrelevanten Unternehmen“ selbst in Zahlungsschwierigkeiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/06/die-anfange-der-weltwirtschaftkrise-1857-1859-2007-2015/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="TRUE" length="" type="" />
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-4/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-4/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 20:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[betrachtend]]></category>
		<category><![CDATA[blickewinkeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1234</guid>
		<description><![CDATA[Diesmal mit wunderschönaberselten, longform und Autoanthropophag - Journalismus, Easy Rider und der Freedom Flotilla. <a href="http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-4/">Mehr Text und Links nach dem Klick.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lena, wunderschön aber selten, schreibt eigentlich ziemlich häufig, meistens eher persönlich, literarisch,aber manchmal eben auch über, <a href="http://wunder.schoenaberselten.com/?p=4121">Verlagsgejammere und Paid Content</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn ihnen außerdem wirklich von allertiefstem Herzen so sehr an einer Zukunft des Qualitätsjournalismus gelegen ist – warum bitte entlassen sie dann ganze Redaktionen? Warum legen sie dann Ressorts zusammen? Und warum legen sie den paar Menschen, die sie in ihrer großen Güte noch für ihre Häuser arbeiten lassen, so interessante Verträge zur Unterzeichnung vor und zahlen so exorbitante Honorare?</p></blockquote>
<p><a href="http://wunder.schoenaberselten.com/?p=4045">oder Journalismus und Zukunft</a></p>
<blockquote><p>Das Internet gibt es nicht erst seit der Redaktionskonferenz heute früh. Und die ersten Aufsätze übers Web 2.0 erschienen vor 6 Jahren. Leute, ihr habt geschlafen. Und jetzt wacht ihr auf und schlagt wild um euch, wettert gegen alles, was jung und kostenlos ist. Doch so einfach ist das leider nicht.</p></blockquote>
<p>Auf <a href="http://longform.org/">longform</a>, einer Plattform die es sich zum Ziel gemacht hat herausragende, ältere Texte auszugraben, findet sich aus traurigem Anlass, RIP Dennis Hopper, ein <a href="http://www.nybooks.com/articles/archives/1970/jan/01/see-america-first/?pagination=false">1970er Review von Easy Rider</a>:</p>
<blockquote><p>The current generation of bohemians and radicals hasn’t decided whether to love or hate America. On a superficial level, the dominant theme has been hate—for the wealth and greed and racism and complacency, the destruction of the land, the bullshit rhetoric of democracy [...] but love is there too, perhaps all the more influential for being largely unadmitted. There is the old left strain of love for the “real” America, the Woody Guthrie-Pete Seeger America of workers-farmers-hoboes, the open road, this-land-is-your-land.</p></blockquote>
<p>Und aus noch wesentlich traurigerem aktuellen Anlass ein Hinweis auf <a href="http://hanniballektor.wordpress.com/">Auto-Anthropophag</a> und ihre Berichterstattung zur <a href="http://hanniballektor.wordpress.com/2010/05/31/blutiges-ende-der-freedom-flotilla/">&#8220;Freedom Flotilla&#8221;</a> die heute von israelischen Spezialeinheiten geentert wurde:</p>
<blockquote><p>Nun ist es also doch geschehen: Nach einem Reuters-Bericht hat die israelische Marine in der Nacht die Schiffe der „Freedom Flotilla“, die Hilfsgüter in den Gaza-Streifen transportieren wollte, eingekreist und geentert. Dabei kamen mindestens 10 Menschen, nach israelischen TV-Berichten sogar bis zu 19, ums Leben und es gab eine bisher unbekannte Zahl von Verletzten. Die Türkei reagierte bereits sehr scharf und fordert eine UN-Sondersitzung und auch aus Europa kommen kritische Stimmen, die ihre Bestürzung ausdrücken und eine Untersuchung fordern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Lage der Generation</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/05/zur-lage-der-generation/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/05/zur-lage-der-generation/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 01:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Naumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[betrachtend]]></category>
		<category><![CDATA[blickewinkeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1221</guid>
		<description><![CDATA[Die dänische Zeitung Information findet: Der große Aufruhr ist nur ein Mythos – Kinder hätten schließlich schon immer das getan, was ihre Eltern vorlebten. Sternstunden des Umbruchs gäbe es, wenn überhaupt, nur in ökonomischen Boom-Zeiten... 

<em>...und macht damit keine große Hoffnung auf bessere Zukünfte. Oder doch? <a href="http://fallen-legen.de/2010/05/zur-lage-der-generation">Warum es anders wird...</a></em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manchmal scheint es, als lebe die ganze kulturelle und mediale Welt Europas in einem Einheitsbrei: Wenn zwischen Tromsö und Brindisi beim Abendessen Two and Half Men kalauern, und die Yellow Press zwischen Lissabon und Wladiwostok immergleiche Säue mit anderen Namen durch das Dorf treibt. Und manchmal erhellt ein Blick in ein fremdes Feuilleton: Das dänische Blatt </em><a href="http://information.dk">Information</a><em> hat eine Beilage mit dem Titel </em>„<a href="http://information.dk/modernetider">Moderne Tider</a>“<em>, Moderne Zeiten &#8211; und fragt sich dort, ganz philosophisch, Woche für Woche wie sich unser Ist konstutiert. In den Maiwochen dreht sich viel um die Jugend. Vielleicht also: Uns. Und die Frage, was wir anders machen als unsere Vorgänger. Oder: Ob wir überhaupt etwas tun.</em></p>
<p>Die dänische Titelzeile provoziert: &#8220;<em>Farvel till oprøret</em>&#8221; steht dort, Auf Wiedersehen Aufstand. Und darunter sitzen zwei Sprößlinge einer erfolgreichen Familie, die exakt die gleichen Berufe wie ihre Eltern ergriffen haben: Skandinavistik-Professor, Parlamentsabgeordnete. Die sagen: Es ist nichts falsches daran, das Gleiche zu tun, wie die eigenen Vorfahren. Alles andere sei: Mythos.</p>
<p>Das ist zunächst nichts anderes als eine singuläre Meinungsäußerung. Und man mag den Geschwistern Auken glauben oder nicht, dass sie in den Fußstapfen ihrer Eltern alles anders machen wollen. Womöglich dem Universitätsdozenten mehr, als der Abgeordneten, die in die gleiche Partei wie ihre Mutter eintrat. Aber: Eine Menge Zusatzinformation ist beigefügt. Bedenkenswert vor allem zwei Studien. Denen zufolge gilt zum einen: Denken und  Lebensentwürfe werden vererbt, was klappt wird beibehalten. Änderung kommt nur von außen. Und damit, glasklar: Unsere Generation nutzt ihre Möglichkeiten nicht.</p>
<p><strong>Eine Generation von Bankangestellten?</strong></p>
<p>Morten Smistrup ist Soziologe und so etwas wie Dänemarks „Landesstudienberater“ &#8211; er hat die Biografien und Identitäten dänischer Banker untersucht, und festgestellt: Die meisten von ihnen haben Vorbilder in der Familie. Sie treffen eine bewusste Wahl für eine funktionierende und bewährte Identität. Mehr als für eine Ausbildung oder einen Beruf. Daneben stellt <em>Information</em> unverbindlich eine weitere These: Der Ausbruch aus dem Milieu der Eltern ist eine historische, mehr denn eine persönliche Bewegung.</p>
<p>So sagt Johannes Andersen, ein Gesellschaftswissenschaftler der Universität Aalborg, die Umwälzungen der 68er hätten nicht auf einem neuen Mut oder Aufklärungsstufe der Protagonisten, sondern auf einer <em>Änderung der Wirtschaftsverhältnisse</em> beruht: Fabrik- und Landarbeiter wurden nicht länger benötigt, stattdessen verlangte die Wirtschaft nach Dienstleistungsangestellten. Erst der gewachsene Wohlstand macht(e) einen Bruch mit dem Leben der Eltern möglich und überhaupt denkbar. Vielleicht erzwang er ihn.</p>
<p>Im Umkehrschluss wird ein Phänomen unserer Gegenwart sehr plausibel: Das Rudern einer Generation der potenziell Überzähligen eines Arbeitsmarktes (also: aller) nach Lebensläufen und Qualifikationen. Wer würde wagen, das Ist in Frage zu stellen, wenn die perfekte Einfügung in die Kreisläufe als einzige Überlebensmöglichkeit <em>scheint –</em> und gleichzeitig die bekannten Lebensentwürfe als Rettungsanker noch zu funktionieren scheinen, sind sie denn erstmal erreicht? Gerade angesichts von Wirtschaftskrisen <em>könnte</em> sich also die historische Phase der unkritischen Banklebenslaufbiographienreproduktion noch verschärfen. Auch wenn sich die Lage im System immer weiter zuspitzt.</p>
<p><strong>Bleibt alles wie es ist?</strong></p>
<p>Hinzu kommt eine Beobachtung, die die Schreiber von Information genauso wie jeder deutsche Uni-Studienberater machen: Wir (und gerade die ersten Bachelor) haben alle Möglichkeiten. Bis hin zu abstrus spezialisierten Sonderstudiengängen. Und laufen sehr oft angstgelähmt und mit Scheuklappen hindurch. Da sei einerseits die neue erzieherische Freiheit der Post-68er und ihrer Kinder. Und andererseits die große Angst, es allen Recht machen zu müssen: Selbst-Verantwortung als zähmendes Motiv. Düstere Aussichten. Farväl Oprør. Keine Kraft zur Änderung. Und es läuft ja?</p>
<p><em>Gleichwohl – und das klingt bestenfalls in Nebensätzen des Features durch:</em> Wenn das zweite Jahrzehnt unseres Jahrhunderts etwas nicht ist: Dann ist es das Ende des historischen Prozesses. <em>Ähnlich wie Produktions-Arbeitsplätze in den 60ern sind heute viele Dienstleistungsberufe Auslaufmodelle.</em> Nur: Uns fehlt die ökonomische Sicherheit und Ruhe, einfach etwas anderes zu probieren. Und die klare Alternativperspektive. Die Zukunft liegt nicht im nächst&#8217;höheren&#8217; Sektor: Sondern in der Selbstorganisation des eigenen Lebens.</p>
<p><strong>Der Tellerrand als Feind des Konservativismus</strong></p>
<p>Früher oder später wird klar werden: Die Lebensweisen und Ideen unserer Eltern werden uns nicht über die Zeit retten. Sei es wegen der Selbst-Tot-Rationalisierung der Wirtschaft, ihrer Krisen, der Globalisierung oder des Klimawandels: Völlig egal. Irgendwann werden die allermeisten überflüssig sein, oder Sklaven der Erhaltung des Lebensentwurfs ihrer Eltern: &#8220;Geringfügig, befristet, raus&#8221;. Oder in der Lage sich selbst eine Aufgabe zu geben.</p>
<p>Wenn der Aufruhr also immer nur ein Mythos war – dann ist es jetzt Zeit für ein wenig Realität. Vielleicht nicht gegen die Leben unserer Eltern, sondern gegen den Entwurf, den eine ganze Gesellschaft (vielleicht noch nicht so lange, aber schon sehr überzeugend) tradiert: Das Leben als Erwerbsbiographie.</p>
<p>Auto-Nomie ist die <em>Selbst</em>wahl eines <em>Zieles</em>: Und ohne sie wird das Mitglied der arbeitsrationalisierten Gesellschaft nicht überleben können. Das wird der nächste Aufruhr, er wird mit Zwang kommen, und größer sein als die vorherigen, denn er liefert seine Alternativen nicht mit. Diesmal müssen wir selbst aussuchen. Prost Mahlzeit. Aber schön, dass wir zumindest <em>zu Hause</em> etwas Verantwortung gelernt haben. Auch wenn das für die Universitäten nicht mehr gilt.</p>
<p>Für beide, Individuum und Institution wird aber gelten: Wer früher begreift, wird weniger leiden: <em>Choose your life. Not your biography.</em></p>
<p><em>Link: <a href="http://www.information.dk/233123">für alle des dänischen Mächtigen: &#8220;det store oprör er ny myte&#8221; @ information.dk</a></em></p>
<p><em>Titelfoto: Screenshot von information.dk</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die dänische Zeitung <em>Information</em> findet: Der große Aufruhr ist nur ein Mythos – Kinder hätten schließlich schon immer das getan, was ihre Eltern vorlebten. Sternstunden des Umbruchs gäbe es, wenn überhaupt, nur in ökonomischen Boom-Zeiten&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und macht damit keine große Hoffnung auf bessere Zukünfte. Oder doch?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/05/zur-lage-der-generation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-3/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 20:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[betrachtend]]></category>
		<category><![CDATA[zellensichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1204</guid>
		<description><![CDATA[This week with Steven Pearlstein, T.X. Hammes and Jonathan Chait. Featuring, German Export Weltmeisters, dumb-dumb bullets and a hell lotta quotes. <a href="http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-3/">More to come, after the magic click.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/05/20/AR2010052005278.html?wpisrc=nl_wonk">Steven Pearlstein gives us a different view on the current &#8220;eurozone crisis&#8221;</a> by claiming that the actual reason for it does lie less in assumed greek decadency, but actual german efficiency:</p>
<blockquote><p>What Germans won&#8217;t accept is that they wouldn&#8217;t have been able to sell all those beautifully designed cars and well-engineered machine tools if Greeks and Spaniards and Americans hadn&#8217;t been willing to buy those goods and German banks hadn&#8217;t been so willing to lend them the money to do so.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.afji.com/2009/07/4061641">Former marine T.X. Hammes in the Armed Forces Journal</a> put quite some thought and arguments into showing how the unreflected use of Power Point acctually leads to worse descision-making within the US-Army (and everywhere else it is used) by simply replacing arguments with bullet points:</p>
<blockquote><p>Unfortunately, as soon as they graduate, our people return to a world driven by a tool that is the antithesis of thinking: PowerPoint. Make no mistake, PowerPoint is not a neutral tool — it is actively hostile to thoughtful decision-making. It has fundamentally changed our culture by altering the expectations of who makes decisions, what decisions they make and how they make them.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.tnr.com/article/the-love-culture">And Jonathan Chait explains for the New Republic how modern copyright, &#8220;limited quotation rights&#8221; and lawyerism threaten documentary film making:</a></p>
<blockquote><p>Documentaries in particular are property of a special kind. The copyright and contract claims that burden these compilations of creativity are impossibly complex. The reason is not hard to see. A part of it is the ordinary complexity of copyright in any film. A film is made up of many different creative elements&#8211;music, plot, characters, images, and so on. Once the film is made, any effort at remaking it&#8211;moving it to DVD, for example&#8211;could require clearing permissions for each of these original elements. But documentaries add another layer of complexity to this already healthy thicket, as they typically also include quotations, in the sense of film clips.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montags um den Blog wandern</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-2/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[betrachtend]]></category>
		<category><![CDATA[zellensichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1190</guid>
		<description><![CDATA[Diese Woche mit der taz, Coilhouse und der FTD. Und Artikeln zur Wahl in NRW, dem Kampf um Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Liebe im Iran und der Causa Ackermann. <a href="http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-2/">Klick.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/die-staerkste-kraft/">Die taz zieht Bilanz zur Wahlberichterstattung in NRW:</a></p>
<blockquote><p>Aber es gibt noch andere Gewinner zwischen Rhein und Weser, und deren Ruhm ist entschieden weniger geheuchelt als das in den Düsseldorfer Parteizentralen praktizierte Schönreden des Unvermeidlichen: Es sind &#8211; die regionalen Politblogs. Sie haben dokumentiert, wie Rüttgers&#8217; Staatskanzlei und die CDU-Zentrale agiert haben, um die politische Konkurrenz auszuspähen und die eigene Kriegskasse aufzubessern.</p></blockquote>
<p><a href="http://coilhouse.net/2010/05/save-the-life-of-kiana-firouz/#more-14946">Coilhouse berichtet über Kiana Firouz</a>, eine 27 Jahre alte iranische Homosexuelle und Aktivistin, deren Asylantrag von den englischen Behörden abgelehnt wurde obwohl ihr im Iran letztendlich die Todesstrafe droht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Yes, they know she’s gay. Yes, they know she could be deported back to Iran at any time, and that if this happens, Firouz will most likely be sentenced to torture and death after being found guilty of the “unspeakable sin of homosexuality” because she has participated in explicit lesbian sex scenes in the movie, and been a fierce proponent for human rights in her country.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:fragwuerdige-aeusserungen-deutsche-bank-chef-sollte-einfach-mal-den-mund-halten/50113992.html#utm_source=rss&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/">Und die FTD äußert sich erstaunlich deutlich zur <del datetime="2010-05-17T08:11:10+00:00">neuerlichen </del> dauerhaften causa Ackermann</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit dem Vertrauen an den Finanzmärkten verhält es sich manchmal wie mit alten Bäumen. Zum Wachsen braucht es viel Zeit und Mühe, aber weg ist es ruck, zuck. Anders gesagt: Ein dürrer Satz von Josef Ackermann  könnte reichen, um den Effekt eines Rettungspakets von 750 Mrd. Euro zunichtezumachen. Der Deutsche-Bank -Chef muss das wissen &#8211; und in bestimmten Momenten einfach mal nichts sagen.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/05/montags-um-den-blog-wandern-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Message in a Bottle</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2010/05/message-in-a-bottle/</link>
		<comments>http://fallen-legen.de/2010/05/message-in-a-bottle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 22:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[anderstagesschauen]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fallen-legen.de/?p=1185</guid>
		<description><![CDATA[When life gives you oil spills, make molotovs.

(by <a href="http://www.flickr.com/photos/priestart/4597447789/">Priest</a>, via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/05/12/when-life-gives-you-oil-spills%e2%80%a6/">nerdcore</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fallen-legen.de/_fl2/wp-content/uploads/2010/05/I_OilMolotovs_1.jpg" alt="" /></p>
<p>When life gives you oil spills, make molotovs.</p>
<p>(by <a href="http://www.flickr.com/photos/priestart/4597447789/">Priest</a>, via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/05/12/when-life-gives-you-oil-spills%e2%80%a6/">nerdcore</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fallen-legen.de/2010/05/message-in-a-bottle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

