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Neue Bekannte (22): Telekaster – Secret Layers

von Florian Naumann

Leise. Parallelen zu letzter Woche: Ein Mann mit vielen Projekten. Und vielen Namen.

Leise sind die Parallelen aber tatsächlich, denn sie betreffen kaum den Ton: Matthias Grübel. Um den geht es diesmal. Und er heißt mal Phononoir, mal wie er selbst und mal Telekaster. Mit k. Ansonsten besteht aber keine Verwechslungsgefahr mit anderen Namenswechslern…

…weil es glaszerbrechlich durch die Boxen huscht: Was Telekaster hören lässt, das ist auf eine arty Art und Weise geradeaus. Wie die Umrisse von Glas, oder Kondensstreifen am Himmel. – …Flirren. Erst das Rauschen aus dem Fernsehäther, dann das Pluckern der Gitarren, das Flackern aus dem Verstärker… es verwebt sich Stück für Stück zu einem wolkenhaften Ganzen. Verfängt sich als comichafter Gedankenfetzen in den Haaren, nimmt als betörendes Surren den Blick, oder legt sich als Feuchtigkeit auf die Haut… (Man könnte es sich zumindest vorstellen.)

Dass Bilder sich so leicht mit dieser Musik assoziieren lassen – liegt vielleicht an meiner blühenden Fantasie. Vielleicht aber auch am Gesamtkonzept des Telekasters: Denn dazu gehören auch, ganz absichtlich verknüpft, Bilder. Die von Stefan Bünnig. ‘Visual’ heißt das bekanntermaßen wenn es live passiert. Aber es sieht auch gut aus, wenn ‘live’ zu einem flackernden Datenfluss geronnen ist.

Download: Telekaster – Secret Layers (mit Artwork, via telekaster.net)

Homepage: telekaster.net

Ein Kommentar.

  1. sjaelv Am 31. March 2010 um 15:48 Uhr.

    Hübsch! Wobei es schon auch sehr an den Visuals liegt, ohne wäre es nur halb so gut. Sollte man im Auge behalten :)