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Neue Bekannte (13): The Kleptones – Uptime / Downtime

von Mario Wimmer

The Kleptones understand that recycling musical styles is a pop tradition that’s older than the blues.[1]

- sprachens und hauen der Welt kurz nach Neujahr ein bombastisches Mashup-Doppelalbum um die Ohren. Umfassender und abgedrehter als auf Uptime/Downtime wurden die letzten 50 Jahre Popgeschichte wohl selten recycelt.


Quelle: Kleptones.com – Uptime/Downtime Albumcover

Der etwas zu lange und leicht apokalyptisch angehauchte Intromonolog kratzt beim ersten hören noch etwas in den Ohren, aber schon der erste Track, ein wilder Bastard aus Sabotage von den Beastie Boys und Voodoo People von The Prodigy, reißt den faszinierten Zuhörer mit auf eine Mashup- und Remix-Tour de Force. 3o Tracks lang, siebzehn Mal “Uptempo”, dreizehn Mal “Downtempo” und ein Track durchgeknallter als der andere. Deeper Sand beispielsweise kreuzt Aretha Franklin und Metallica, in Destiny and Tenacy prallen Genesis, Simple Minds, M.I.A. und The Hives aufeinander und in Come Again geben sich unter Anderem die Beatles, Daft Punk und Cypress Hill die Ehre.

Uptime by The Kleptones

Downtime by The Kleptones

Ein schöner Start in 2010, absolut respektlos und respektlos genial The Kleptones – Uptime / Downtime.

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