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	<title>Comments on: INSM? Weissgarnix!</title>
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		<title>By: Mario Wimmer</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-111</link>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:21:19 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Und sogar die Schulden die wir haben, haben wir vornehmlich bei uns selbst: http://www.weissgarnix.de/2009/11/26/wer-halt-eigentlich-die-staatsschulden/ ... und damit wird das Ganze endgültige absurd, wir ersticken an den Zinszahlungen an uns selbst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Und sogar die Schulden die wir haben, haben wir vornehmlich bei uns selbst: <a href="http://www.weissgarnix.de/2009/11/26/wer-halt-eigentlich-die-staatsschulden/" rel="nofollow">http://www.weissgarnix.de/2009/11/26/wer-halt-eigentlich-die-staatsschulden/</a> &#8230; und damit wird das Ganze endgültige absurd, wir ersticken an den Zinszahlungen an uns selbst?</p>
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		<title>By: Mario Wimmer</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-108</link>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:12:11 +0000</pubDate>
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		<description>Also:

&quot;Weil ich denke, diese Zahlen sind völlig irrelevant für die Verteilungsfrage, sondern ergeben sich zwangsläufig aus der wirtschaftlichen Position Deutschlands im Welthandel.&quot;

=&gt; Ja, kommen wir unten drauf.

&quot;Problematisch ist, dass ich nciht genau weiß, was hinter den Zahlen steckt. Denn die Grafik ist übertitelt mit “Auslandsvermögen” und dann geht es um Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Das ist m.E. schon eine unsaubere Begriffsabgrenzung. Aber wurscht.&quot;

=&gt; &quot;Das NIIP ist also = [Summe aus] dem Vermögen dieser Gesellschaft – die Schulden dieser Gesellschaft im Ausland – Vermögen von Ausländern in dieser Gesellschaft + Schulden von Ausländern in dieser Gesellschaft.&quot;

Exemplarisch eine Aufstellung der Schuldenseite: http://www.bundesbank.de/download/statistik/sdds/stat_auslandsverschuldung/sdds_auslandsverschuldung.pdf

&quot;Aber, und das ist entscheidend, der größte Teil wird wohl auf Unternehmen fallen und da Deutschland Exportnation ist, ist es logisch, dass wir einen Überschuss unserer Foderungen gegenüber den Vebindlichkeiten haben.&quot;

=&gt; Ja? Das habe ich doch auch nicht bestritten, sondern gerade postuliert. Wir sind nicht pleite, als Gesellschaft (die Unternehmen einschließt).

&quot;Dazu kurzes Beispiel: Nehmen wir eine 3-monatige Zahlungsfrist an (durchaus üblich). BMW kauft im Oktober für 10000 € billige Teile in Rumänien und verkauft im November einen schnicken BMW nach Schweden für 50000€. Macht Ende des Jahres 10000 € deutsche Verbindlichkeiten im Ausland und 50000€ Forderungen ans Ausland und schwups ein Überschuss.&quot;

=&gt; Ja, und? Dieser Forderungsüberschuss besteht ja auch, oder wohin fließen die 40000€? An die rumänische Tochter können sie ja nur fließen wenn es deren Forderungen sind und der deutsche Mutterkonzern keine Forderungen an diese hat, dann sind sie aber in der Statistik auch nie als deutsche Forderungen aufgetaucht, oder?

&quot;Fazit: Die Grafik sagt nichts Verteilungsgerechtigkeit aus, sondern nur über Deutschlands Rolle in der Weltwirtschaft.&quot;

=&gt; Doch, wir haben eine starke Position in der Weltwirtschaft, daraus ergibt sich gesamtgesellschaftlich ein Forderungsüberschuss und gerade daraus folgt eine vollkommen neue Betrachtung der Schuldenbelastung des wichtigsten Organs dieser Gesellschaft: des Staates und die Frage ob man die nicht anders verteilen sollte / könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also:</p>
<p>&#8220;Weil ich denke, diese Zahlen sind völlig irrelevant für die Verteilungsfrage, sondern ergeben sich zwangsläufig aus der wirtschaftlichen Position Deutschlands im Welthandel.&#8221;</p>
<p>=> Ja, kommen wir unten drauf.</p>
<p>&#8220;Problematisch ist, dass ich nciht genau weiß, was hinter den Zahlen steckt. Denn die Grafik ist übertitelt mit “Auslandsvermögen” und dann geht es um Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Das ist m.E. schon eine unsaubere Begriffsabgrenzung. Aber wurscht.&#8221;</p>
<p>=> &#8220;Das NIIP ist also = [Summe aus] dem Vermögen dieser Gesellschaft – die Schulden dieser Gesellschaft im Ausland – Vermögen von Ausländern in dieser Gesellschaft + Schulden von Ausländern in dieser Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Exemplarisch eine Aufstellung der Schuldenseite: <a href="http://www.bundesbank.de/download/statistik/sdds/stat_auslandsverschuldung/sdds_auslandsverschuldung.pdf" rel="nofollow">http://www.bundesbank.de/download/statistik/sdds/stat_auslandsverschuldung/sdds_auslandsverschuldung.pdf</a></p>
<p>&#8220;Aber, und das ist entscheidend, der größte Teil wird wohl auf Unternehmen fallen und da Deutschland Exportnation ist, ist es logisch, dass wir einen Überschuss unserer Foderungen gegenüber den Vebindlichkeiten haben.&#8221;</p>
<p>=> Ja? Das habe ich doch auch nicht bestritten, sondern gerade postuliert. Wir sind nicht pleite, als Gesellschaft (die Unternehmen einschließt).</p>
<p>&#8220;Dazu kurzes Beispiel: Nehmen wir eine 3-monatige Zahlungsfrist an (durchaus üblich). BMW kauft im Oktober für 10000 € billige Teile in Rumänien und verkauft im November einen schnicken BMW nach Schweden für 50000€. Macht Ende des Jahres 10000 € deutsche Verbindlichkeiten im Ausland und 50000€ Forderungen ans Ausland und schwups ein Überschuss.&#8221;</p>
<p>=> Ja, und? Dieser Forderungsüberschuss besteht ja auch, oder wohin fließen die 40000€? An die rumänische Tochter können sie ja nur fließen wenn es deren Forderungen sind und der deutsche Mutterkonzern keine Forderungen an diese hat, dann sind sie aber in der Statistik auch nie als deutsche Forderungen aufgetaucht, oder?</p>
<p>&#8220;Fazit: Die Grafik sagt nichts Verteilungsgerechtigkeit aus, sondern nur über Deutschlands Rolle in der Weltwirtschaft.&#8221;</p>
<p>=> Doch, wir haben eine starke Position in der Weltwirtschaft, daraus ergibt sich gesamtgesellschaftlich ein Forderungsüberschuss und gerade daraus folgt eine vollkommen neue Betrachtung der Schuldenbelastung des wichtigsten Organs dieser Gesellschaft: des Staates und die Frage ob man die nicht anders verteilen sollte / könnte.</p>
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		<title>By: stefan</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-105</link>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:11:33 +0000</pubDate>
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		<description>ui... sehr, sehr dünnes Eis. Es gibt so viele andere Angriffsmöglichkeiten auf dei I NS M :) 
Warum? Weil ich denke, diese Zahlen sind völlig irrelevant für die Verteilungsfrage, sondern ergeben sich zwangsläufig aus der wirtschaftlichen Position Deutschlands im Welthandel. 
Problematisch ist, dass ich nciht genau weiß, was hinter den Zahlen steckt. Denn die Grafik ist übertitelt mit &quot;Auslandsvermögen&quot; und dann geht es um Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Das ist m.E. schon eine unsaubere Begriffsabgrenzung. Aber wurscht. 
Was steckt den hinter diesen Forderungen und Verbindlichkeiten? Das sind natürlich zum einen die Staatsschulden (wobei wahrscheinlich zu geringen Teil, da der STaat auch im Inland Kredite aufnimmt) und Staatsschulden anderer Länder bei uns (vermute das ist relativ gering, Zahlen wären auf jeden Fall interessant). Desweiteren stecken da höchstwahrscheinlich private Geldanlagen von Deutschen im Ausland (als Forderungen) und Geldanlagen von Ausländern in Deutschland drin. Aber, und das ist entscheidend, der größte Teil wird wohl auf Unternehmen fallen und da Deutschland Exportnation ist, ist es logisch, dass wir einen Überschuss unserer Foderungen gegenüber den Vebindlichkeiten haben. 
Dazu kurzes Beispiel: Nehmen wir eine 3-monatige Zahlungsfrist an (durchaus üblich). BMW kauft im Oktober für 10000 € billige Teile in Rumänien und verkauft im November einen schnicken BMW nach Schweden für 50000€. Macht Ende des Jahres 10000 € deutsche Verbindlichkeiten im Ausland und 50000€ Forderungen ans Ausland und schwups ein Überschuss. 
Um die These zu prüfen, müsste man mal das Außenhandelsvolumen dagegen halten, das müsste dann proportional zu den Forderungen sein. Und der Quotient aus Saldo und Forderungen müsste konstant bleiben (eben genau der in Deutschland geschaffenen Mehrwert; sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus).
FAzit: Die Grafik sagt nichts Verteilungsgerechtigkeit aus, sondern nur über Deutschlands Rolle in der Weltwirtschaft. 
Nichtdestrotz stimm ich natürlich deinen eigentlichen Aussagen zu. Die Argumentation ist sehr fragwürdig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ui&#8230; sehr, sehr dünnes Eis. Es gibt so viele andere Angriffsmöglichkeiten auf dei I NS M <img src='http://fallen-legen.de/_fl2/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Warum? Weil ich denke, diese Zahlen sind völlig irrelevant für die Verteilungsfrage, sondern ergeben sich zwangsläufig aus der wirtschaftlichen Position Deutschlands im Welthandel.<br />
Problematisch ist, dass ich nciht genau weiß, was hinter den Zahlen steckt. Denn die Grafik ist übertitelt mit &#8220;Auslandsvermögen&#8221; und dann geht es um Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland. Das ist m.E. schon eine unsaubere Begriffsabgrenzung. Aber wurscht.<br />
Was steckt den hinter diesen Forderungen und Verbindlichkeiten? Das sind natürlich zum einen die Staatsschulden (wobei wahrscheinlich zu geringen Teil, da der STaat auch im Inland Kredite aufnimmt) und Staatsschulden anderer Länder bei uns (vermute das ist relativ gering, Zahlen wären auf jeden Fall interessant). Desweiteren stecken da höchstwahrscheinlich private Geldanlagen von Deutschen im Ausland (als Forderungen) und Geldanlagen von Ausländern in Deutschland drin. Aber, und das ist entscheidend, der größte Teil wird wohl auf Unternehmen fallen und da Deutschland Exportnation ist, ist es logisch, dass wir einen Überschuss unserer Foderungen gegenüber den Vebindlichkeiten haben.<br />
Dazu kurzes Beispiel: Nehmen wir eine 3-monatige Zahlungsfrist an (durchaus üblich). BMW kauft im Oktober für 10000 € billige Teile in Rumänien und verkauft im November einen schnicken BMW nach Schweden für 50000€. Macht Ende des Jahres 10000 € deutsche Verbindlichkeiten im Ausland und 50000€ Forderungen ans Ausland und schwups ein Überschuss.<br />
Um die These zu prüfen, müsste man mal das Außenhandelsvolumen dagegen halten, das müsste dann proportional zu den Forderungen sein. Und der Quotient aus Saldo und Forderungen müsste konstant bleiben (eben genau der in Deutschland geschaffenen Mehrwert; sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus).<br />
FAzit: Die Grafik sagt nichts Verteilungsgerechtigkeit aus, sondern nur über Deutschlands Rolle in der Weltwirtschaft.<br />
Nichtdestrotz stimm ich natürlich deinen eigentlichen Aussagen zu. Die Argumentation ist sehr fragwürdig.</p>
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	<item>
		<title>By: Mario Wimmer</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-99</link>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt haben wir uns glaube ich missverstanden, ich wollte doch gerade sagen, dass man daraus, dass man die beiden Misstände sachlich trennt, für beide Bereiche leichter eine konkrete Änderung der Politik fordern kann. Und zwar eine Politik die dem gleichen Maßstab von Gerechtigkeit entspricht, nur eben auf verschiedenen Ebenen.

Dass unsere Gesellschaft gerechter wird widerspricht eben gerade nicht einer gerechter werdenden &quot;Weltgesellschaft&quot;, aber die beiden Themen bedingen sich auf der Ebene konkreter Politiken auch nicht. Und dass wir in einem Fall Ausgebeutete und im anderen Ausbeuter sind ändert doch nichts an der Beurteilung der Situation?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir uns glaube ich missverstanden, ich wollte doch gerade sagen, dass man daraus, dass man die beiden Misstände sachlich trennt, für beide Bereiche leichter eine konkrete Änderung der Politik fordern kann. Und zwar eine Politik die dem gleichen Maßstab von Gerechtigkeit entspricht, nur eben auf verschiedenen Ebenen.</p>
<p>Dass unsere Gesellschaft gerechter wird widerspricht eben gerade nicht einer gerechter werdenden &#8220;Weltgesellschaft&#8221;, aber die beiden Themen bedingen sich auf der Ebene konkreter Politiken auch nicht. Und dass wir in einem Fall Ausgebeutete und im anderen Ausbeuter sind ändert doch nichts an der Beurteilung der Situation?</p>
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	<item>
		<title>By: Florian Naumann</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>Florian Naumann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:51:24 +0000</pubDate>
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		<description>Precis - und da man nicht weiß, auf welcher Seite des Ausbeutungsvorgangs man steht, ist&#039;s aus meiner Sicht recht schwer eine konkrete Änderung der Politik zu fordern. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Precis &#8211; und da man nicht weiß, auf welcher Seite des Ausbeutungsvorgangs man steht, ist&#8217;s aus meiner Sicht recht schwer eine konkrete Änderung der Politik zu fordern. <img src='http://fallen-legen.de/_fl2/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: Mario Wimmer</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-97</link>
		<dc:creator>Mario Wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:04:20 +0000</pubDate>
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		<description>An wen genau wir Forderungen haben geht aus der Statistik nicht hervor, ist allerdings für die innenpolitischen Frage- und Problemstellungen erst einmal nicht relevant. Zu der außenpolitischen Relevanz gleich.

Innenpolitisch ist es so, dass es in unserer Gesellschaft zu massiven Einsparungen kommt, auf Grund einer &quot;Verschuldungsillusion&quot;. Illusion deshalb weil die Mittel um diese Schulden zu decken von der Gesellschaft als Ganzes, siehe obige Grafik, mit Leichtigkeit aufgebracht werden könnten. Wir haben innenpolitisch also &quot;kein Solvenz- sondern ein reines Verteilungsproblem&quot; - über Steuern und Abgaben. Darum ging es mir in dem Artikel und deshalb auch die Stellung gegen die &quot;Steuer runter, Ausgaben runter, Wachstum rauf, alle glücklich&quot;- Apologeten von der INSM, denn obige Grafik illustriert eindrücklich, dass das Gegenteil angebracht und möglich wäre.

Außenpolitisch ist es natürlich so, dass diese Forderungen zum Beispiel gegen hungernde Afrikaner (und häuserlose Amerikaner) bestehen (können). Das tun sie aber so oder so, ob wir sie in unserer Gesellschaft gerecht verteilen oder nicht. Die Fragestellung hier ist also: ist es global gerecht wenn einige Gesellschaften so viel Wohlstand beanspruchen, dass andere Gesellschaften handlungsunfähig werden. Die Fragestellung des Artikels war: ist es lokal gerecht, wenn einige Teile der Gesellschaft soviel Wohlstand beanspruchen, dass diese Gesellschaft handlungsunfähig wird (es volkswirtschaftlich für vernünftig hält vor Allem bei den schwächsten zu sparen (Bildung, Soziales, Renten) um handlungsfähig zu bleiben).

Zynisch könnte man also formulieren: Ist es richtiger Afrika das Fell über die Ohren zu ziehen um goldene Türgriffe Einiger oder den Sozialstaat für alle zu finanzieren? Sachlich kann man die beiden Problemlagen durchaus erst einmal trennen, um sie dann unter dem Topos &quot;Ausbeutung Mehrheit durch Minderheit&quot; zusammenzuführen und das ist natürlich in beiden Fällen ungerecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An wen genau wir Forderungen haben geht aus der Statistik nicht hervor, ist allerdings für die innenpolitischen Frage- und Problemstellungen erst einmal nicht relevant. Zu der außenpolitischen Relevanz gleich.</p>
<p>Innenpolitisch ist es so, dass es in unserer Gesellschaft zu massiven Einsparungen kommt, auf Grund einer &#8220;Verschuldungsillusion&#8221;. Illusion deshalb weil die Mittel um diese Schulden zu decken von der Gesellschaft als Ganzes, siehe obige Grafik, mit Leichtigkeit aufgebracht werden könnten. Wir haben innenpolitisch also &#8220;kein Solvenz- sondern ein reines Verteilungsproblem&#8221; &#8211; über Steuern und Abgaben. Darum ging es mir in dem Artikel und deshalb auch die Stellung gegen die &#8220;Steuer runter, Ausgaben runter, Wachstum rauf, alle glücklich&#8221;- Apologeten von der INSM, denn obige Grafik illustriert eindrücklich, dass das Gegenteil angebracht und möglich wäre.</p>
<p>Außenpolitisch ist es natürlich so, dass diese Forderungen zum Beispiel gegen hungernde Afrikaner (und häuserlose Amerikaner) bestehen (können). Das tun sie aber so oder so, ob wir sie in unserer Gesellschaft gerecht verteilen oder nicht. Die Fragestellung hier ist also: ist es global gerecht wenn einige Gesellschaften so viel Wohlstand beanspruchen, dass andere Gesellschaften handlungsunfähig werden. Die Fragestellung des Artikels war: ist es lokal gerecht, wenn einige Teile der Gesellschaft soviel Wohlstand beanspruchen, dass diese Gesellschaft handlungsunfähig wird (es volkswirtschaftlich für vernünftig hält vor Allem bei den schwächsten zu sparen (Bildung, Soziales, Renten) um handlungsfähig zu bleiben).</p>
<p>Zynisch könnte man also formulieren: Ist es richtiger Afrika das Fell über die Ohren zu ziehen um goldene Türgriffe Einiger oder den Sozialstaat für alle zu finanzieren? Sachlich kann man die beiden Problemlagen durchaus erst einmal trennen, um sie dann unter dem Topos &#8220;Ausbeutung Mehrheit durch Minderheit&#8221; zusammenzuführen und das ist natürlich in beiden Fällen ungerecht.</p>
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	<item>
		<title>By: Florian Naumann</title>
		<link>http://fallen-legen.de/2009/11/insm-weisgarnix/comment-page-1/#comment-96</link>
		<dc:creator>Florian Naumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:07:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, an wen haben wir denn da Forderungen? Das wäre ein interessanter Punkt... Zum Beispiel der Dritten Welt zugunsten unserer Rentner das Fell über die Ohren zu ziehen (zumal wohl faktisch aus Liquiditätsgründen unmöglich) könnte wohl kaum die Lösung sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, an wen haben wir denn da Forderungen? Das wäre ein interessanter Punkt&#8230; Zum Beispiel der Dritten Welt zugunsten unserer Rentner das Fell über die Ohren zu ziehen (zumal wohl faktisch aus Liquiditätsgründen unmöglich) könnte wohl kaum die Lösung sein&#8230;</p>
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